Wenn es auf Genauigkeit ankommt
MRT-Fusionsbiopsie der Prostata im RKM 740 Urologie
Gewebeentnahme bei Verdacht auf Prostatakrebs
Die MRT-Fusionsbiopsie ist ein Verfahren zur gezielten Gewebeentnahme aus der Prostata. Im Prostatazentrum im RKM 740 setzen wir diese Methode ein, wenn ein auffälliger Befund weiter abgeklärt werden muss und eine sichere diagnostische Einordnung erforderlich ist.
Dabei werden zuvor angefertigte MRT-Aufnahmen mit dem Ultraschallbild während der Untersuchung zusammengeführt. Verdächtige Areale können so genauer lokalisiert und bei der Biopsie erfasst werden. Die gewonnenen Gewebeproben bilden die Grundlage für die weitere Beurteilung und Therapieplanung.
Thorsten Krystofiak begleitet seine Patienten persönlich von der ersten diagnostischen Einschätzung über die Entscheidung zur Biopsie bis zur Besprechung der Ergebnisse.
Wann ist eine MRT-Fusionsbiopsie sinnvoll?
Eine MRT-Fusionsbiopsie kann sinnvoll sein, wenn Hinweise auf eine mögliche Tumorerkrankung der Prostata bestehen oder unklare Befunde weiter abgeklärt werden sollen.
Typische Gründe sind:
• erhöhte PSA-Werte
• auffällige Veränderungen in der MRT-Untersuchung der Prostata
• Auffälligkeiten bei der urologischen Untersuchung
• unklare oder verdächtige Befunde in der bisherigen Diagnostik
• Verlaufskontrollen bei bereits bekannten Prostataveränderungen
Die Untersuchung hilft, auffällige Regionen genauer zu beurteilen und die Diagnose möglichst verlässlich zu stellen.
Gezielt untersuchen. Verlässlich einordnen.
Wie funktioniert eine MRT-Fusionsbiopsie?
Bei der MRT-Fusionsbiopsie werden MRT-Bilder der Prostata digital mit dem Ultraschallbild während der Untersuchung verbunden. Die MRT-Aufnahmen zeigen Bereiche, die genauer untersucht werden sollten. Durch die Fusion mit dem Ultraschall können diese Areale während der Biopsie angesteuert werden.
Anschließend werden mit einer feinen Nadel kleine Gewebeproben entnommen. Diese werden in einem spezialisierten pathologischen Labor untersucht.
Im Vergleich zu einer ausschließlich systematischen Gewebeentnahme kann sich die Biopsie dadurch stärker an den zuvor auffälligen Bereichen orientieren.
Was sind die Vorteile der MRT-Fusionsbiopsie?
Die MRT-Fusionsbiopsie ist ein wichtiger Bestandteil der Prostatadiagnostik, wenn der Verdacht auf eine relevante Veränderung besteht.
Zu den Vorteilen gehören:
• gezielte Gewebeentnahme aus auffälligen Bereichen
• differenzierte Abklärung verdächtiger MRT-Befunde
• bessere Grundlage für die Beurteilung klinisch relevanter Veränderungen
• Unterstützung bei weiteren Therapieentscheidungen
• Verbindung von Bildgebung und urologischer Diagnostik
Ob eine MRT-Fusionsbiopsie in Ihrem Fall sinnvoll ist, wird nach der urologischen Abklärung gemeinsam besprochen.
Gezielt untersuchen. Verlässlich einordnen.
Vorbereitung und Ablauf
Vor der Untersuchung erfolgt eine diagnostische Einordnung. Dabei prüfen wir, ob die Biopsie medizinisch begründet ist und welche Befunde berücksichtigt werden müssen.
Zur Vorbereitung können gehören:
• ausführliches ärztliches Gespräch
• Bestimmung des PSA-Wertes
• MRT-Untersuchung der Prostata
• Ultraschalluntersuchung
• Urinuntersuchung
• gegebenenfalls Anpassung von Medikamenten
Die Biopsie erfolgt unter lokaler Betäubung oder in kurzer Narkose. Dabei werden mehrere kleine Gewebeproben entnommen. Der Eingriff dauert in der Regel nur kurze Zeit.
Nach der Untersuchung
Nach einer Prostatabiopsie können vorübergehend leichte Beschwerden auftreten. Dazu gehören zum Beispiel:
• leichtes Brennen beim Wasserlassen
• geringe Blutbeimengungen im Urin oder Sperma
• vorübergehendes Druckgefühl im Beckenbereich
Diese Reaktionen klingen meist rasch wieder ab. Falls stärkere Beschwerden auftreten oder Unsicherheit besteht, sollte eine ärztliche Rücksprache erfolgen.
Die entnommenen Gewebeproben werden pathologisch untersucht. Sobald das Ergebnis vorliegt, besprechen wir es ausführlich mit Ihnen im Prostatazentrum im RKM 740. Dabei wird geklärt, ob weitere Diagnostik, eine Kontrolle oder eine Behandlung notwendig ist.
MRT-Fusionsbiopsie im Prostatazentrum im RKM 740
Die MRT-Fusionsbiopsie ist Teil der spezialisierten Prostatadiagnostik im RKM 740 in Düsseldorf. Bildgebung, urologische Erfahrung und persönliche Betreuung greifen dabei eng ineinander.
Sie wünschen eine Beratung?
Sie wünschen eine persönliche Beratung oder einen Termin in unserer Praxis?
Wir freuen uns auf Sie.
Fragen zur MRT-Fusionsbiopsie
Warum wird eine MRT-Fusionsbiopsie durchgeführt?
Sie dient der gezielten Abklärung, wenn der Verdacht auf eine Tumorerkrankung der Prostata besteht oder auffällige Befunde genauer beurteilt werden sollen.
Ist die Untersuchung schmerzhaft?
Die Biopsie erfolgt unter lokaler Betäubung oder in kurzer Narkose und wird in der Regel gut vertragen. Welche Form in Ihrem Fall sinnvoll ist, besprechen wir vorab.
Wie lange dauert die Untersuchung?
Der eigentliche Eingriff dauert meist nur kurze Zeit. Hinzu kommen Vorbereitung, Überwachung und die anschließende Besprechung des weiteren Vorgehens.
Wann liegt das Ergebnis vor?
Die Gewebeproben werden im pathologischen Labor untersucht. Das Ergebnis liegt in der Regel nach einigen Tagen vor und wird anschließend persönlich mit Ihnen besprochen.
Ist eine Biopsie immer notwendig?
Nein. Ob eine Biopsie sinnvoll ist, hängt von PSA-Wert, MRT-Befund, urologischer Untersuchung und persönlicher Risikosituation ab. Die Entscheidung wird nach sorgfältiger Diagnostik getroffen.
Adresse
RKM 740 Urologie & Kinderurologie
Pariser Str. 89
40549 Düsseldorf
Ihr Weg zu uns
Sprechzeiten
Ihre Anreise
Das Prostatazentrum im RKM 740 liegt zentral in Düsseldorf und ist gut erreichbar aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet. Viele Patienten kommen unter anderem aus Köln, Neuss, Meerbusch, Duisburg, Essen, Mülheim, Bochum und Dortmund zur Abklärung erhöhter PSA-Werte, auffälliger MRT-Befunde oder bei Verdacht auf Prostatakrebs.




